In der äusserst komplexen Sportart Schwimmen erfolgt die Limitierung früher oder später meist aufgrund technischer Stagnation oder unproportional zur Geschwindigkeit entwickelten technischen Fähigkeiten. Eher selten wird die Leistungsgrenze durch energiestoffwechsel-physiologsche Vorgänge erreicht. Allerdings gilt es auch hier, abhängig von den zu schwimmenden Distanzen, beide Leistungskomponenten gleichermassen zu beurteilen und individuell zu gewichten.

Technische Abläufe sind weit schwieriger und mühevoller zu trainieren als energetische.

Daher nimmt das Techniktraining im Schwimmsport phasenweise den höheren zeitlichen Umfang und Stellenwert ein als das Ausdauer- oder Sprinttraining.
Die weitere Entwicklung der spezifischen Wettkampfgeschwindigkeit ist in höchstem Mass von den technischen Fähigkeiten abhängig. Je höher das Niveau, umso spezifischer und detaillierter kommt dieser Prozess zum tragen.

Technische Abläufe müssen aber immer individuell und dynamisch implementiert werden.

Darum ist die individuelle, athletenzentrierte Betreuung im Schwimmsport extrem aufwendig und intensiv. Bewegungsmuster müssen unter Anleitung viele hunderte Male korrekt wiederholt werden, bis sie auch in höheren Tempi automatisiert sind.

Die manifestierten, möglichst perfekten Bewegungsabläufe in den jeweiligen geforderten, distanzenspezifischen Stoffwechselanforderungen zu trainieren, stellt letztlich die übungsbezogene Herausforderung dar, um internationale Top-Leistungen erbringen zu können.


best-spitzensport (best-schwimmschule) hat im j+s Hauptfach Schwimmen folgende spezifischen Weiterentwicklungen vorangetrieben:

> Phasenlehre und Phasenanalyse

> schwimmspezifische Planung und Periodisierung

> funktionales, intermittierendes, athletenzentriertes Krafttraining