"... Spitzensport darf keine Geldfrage sein ...!"




Seit über 10 Jahren bin ich selbständiger und vollamtlicher Berufstrainer.

Der sportliche Werdegang meiner Partnerin Belinda Schreiber (Moderner Fünfkampf, 11. der Olympischen Spiele in Peking) aber auch die Arbeit im schweizerischen Nachwuchs- und Spitzensport in verschiedenen Sportarten, haben mir die fachlichen wie auch finanziellen Möglichkeiten und Grenzen der nationalen Sportsysteme aufgezeigt.

Nur ganz wenige der anfangs euphorisch in das Sportleben gestarteten Jugendlichen kommen bereits über die ersten Selektionshürden hinweg. Nochmals ein kleiner Teil von diesen schafft es, international an die Spitze vorzustossen oder sogar Geld mit Sport zu verdienen.


Die Härte der Selektion liegt einerseits natürlich im Wesen der Sache: nur eine/r kann Weltmeisterin oder Weltmeister werden, nur ein kleiner Teil der Besten schafft die Qualifikation für Olympische Spiele.

Dazu gehören auch Glück und ein entsprechendes Umfeld.


Andererseits aber scheitern sportlich hoffnungsvolle Laufbahnen viel zu oft und zu früh an mangelnden finanziellen Möglichkeiten und daraus resultierender, unprofessioneller Betreuung.


Dabei stellt die Spitzensportlerin/der Spitzensportler aber gerade in weniger wohlhabenden Schichten der Gesellschaft vieler Länder einen wichtigen Orientierungspunkt für Jugendliche wie auch Erwachsene dar.
Der Wert des Sportes als anzustrebender Lebensweg für Jugendliche lässt sich nicht bestreiten und hat so manchen Menschen Disziplin, Respekt und einen gesunden Lebensstil gelehrt.

Internationale Freundschaften sind wahre Werte unseres Lebens, welche das globale Verständis zum Zusammensein auf dieser Erde prägen und fördern.

Es geht demnach viel verloren, wenn spitzensportliche Karrieren weniger wohlhabenden Menschen verwehrt sind.


Der Beruf geht in jungen Jahren bereits früh vor, weil die Anforderungen in industrialisierten Ländern im Berufsleben schon unmittelbar nach der Ausbildungszeit sehr hoch sind.

Aus diesem Grund wird meist gegen den sportlichen Werdegang und zu Gunsten der aussichtsreicheren Berufsausbildung entschieden, zumal die finanzielle Existenz im Sport bereits in der Entwicklungsphase grossse Schweirigkieiten bereitet. Auch ist die Akzeptanz des Berufes "Spitzensportler" in der Schweiz nur bedingt vorhanden, auch weil unser Land keine eigentliche oder nur eine sehr partielle "Spitzensport-Kultur" pflegt.

Ab und dann wird zwar auch aufstrebenden jungen Sportlerinnen und Sportlern und nicht nur etablierten Stars mit finanziellem Sponsoring geholfen. Dies ist aber eher die Ausnahme. Und auch die Sportfördersysteme der Schweiz weisen grosse Lücken auf, besonders in den Randsportarten.

Mit Geld alleine wird noch lange kein Sportler zum Weltmeister.

Sinnvoller und nachhaltiger Einsatz der finanziellen Ressourcen sind wichtig, damit das nötige Umfeld und die Betreuer langfristig bezahlt werden können.
Alleine wird es keine Sportlerin/kein Sportler an die Spitze schaffen.



Aus diesen Gründen und aus langjährigen Erkenntnissen im schweizerischen und im internationalen Sport, habe ich aus meiner bestehenden Firma best sport und medizin die best-spitzensportförderung gmbh und die best-spitzensport gegründet.

Sie sollen für eine kleine Anzahl aufstrebender Berufssportlerinnen und -sportler wichtige Elemente der langfristigen Betreuung sicherstellen.



Damit ich das noch lange tun kann und auf dem aktuellsten Stand der Entwicklungen im Spitzensport bleibe, bin auch ich auf einen Lohn für meine Arbeit angewiesen, und kann diese nicht unentgeldlich verrichten.

Gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten, mit Trainerinnen und Trainern ist es aber mein grösstes Bestreben, diesbezüglich langfristige und nachhaltige Lösungen zu finden.


Diese Philosophie, gestützt auf die Ethik von best-spitzensport, versuche ich jeden Tag zu leben.

Damit wir auch weiterhin Vorbilder haben ...

"... ehrlicher und fairer Spitzensport ..."!